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<pre>Jan Moravek, Piotr Trochowski und Raul Bobadilla plagen sich seit Wochen mit muskulären Problemen und dazu meldete sich vor dem Darmstadt-Spiel auch noch Kapitän Paul Verhaegh wegen einer Grippe krank. FCA-Trainer Markus Weinzierl gibt zu: „Wir haben aktuell sehr viele Probleme.“  <p> Gleichwohl können die Gäste aber natürlich darauf verweisen, dass die Aktien für einen solchen Favoritensturz schon lange nicht mehr derart günstig standen — immerhin findet der Kick an der Isar unter gefühlten Topspiel-Bedingungen statt.  <p>  – Dominik Kohr hat den Weg zum Klassenerhalt schon einmal mit dem spitzen Bleistift durchgerechnet. <p> Insbesondere in der Hinrunde machte es lange Zeit den Eindruck, dass auf den Höhenflug anno 2014/15 nun das ganz böse Erwachen folgt; nachdem etwa den ersten zwölf Runden nur ein Sieg entsprang, schien das rettende Ufer bereits unerreichbar weit entfernt zu sein. <p>  Während die Borussen das drittbeste Auswärtsteam der Bundesliga sind, stehen sie in der Heimtabelle nach sechs Partien nur auf Rang 10. Drei dieser sechs Partien wurden nicht gewonnen (zuletzt gab es ein 1:1 gegen Mainz), das Torverhältnis lautet 7:8.  </pre>


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<pre>Allerdings scheint es den Lilien seit dieser Saison plötzlich erhebliche Probleme zu bereiten, in der Fremde ran zu müssen. War dies in der Vorsaison noch die große Spezialität der Darmstädter (Platz in der Auswärtstabelle), stehen in der aktuellen Spielzeit nach zwei Auswärtspartien weder Punkt noch Tor auf der Habenseite.  <p> Nichtsdestotrotz machen sich die Wettfreunde darauf gefasst, dass es auch in Hannover noch nicht zu einem gänzlich sattelfesten Auftritt reicht. Mit dem einen oder anderen Treffer tragen deshalb vermutlich auch die 96er zu einer abermals torreichen Auseinandersetzung bei.  <p>  Nicht nur aufgrund dieser Ergebnisse ernannten Experten und Buchmacher die „Fuggerstädter“ vor dem Duell mit dem amtierenden Meister Bayern München zum klaren Außenseiter. <p> Das Stimmungsbild in beiden Lagern könnte vor dem direkten Aufeinandertreffen unterschiedlicher kaum sein. <p>  Erst ein Negativlauf am Ende der Saison mit vier Pleiten am Stück brachte sie letztendlich auf den 1Platz der Heimtabelle.  </pre> 


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<pre> Heuer gab es bereits zum Auftakt die erste Pleite (0:2 beim FC Schalke 04, Anm.), doch seither sind die Sachsen ungeschlagen.  <p> Die Fuggerstädter haben in zehn Bundesliga-Duellen lediglich drei Mal gewonnen und zwei Remis erreicht. Dem gegenüber stehen fünf Niederlagen, zwei davon gab es in der vergangenen Saison.  <p>  Diesen Vorsprung wollen die Augsburger am kommenden Samstag beim FC Köln zumindest behalten, wenn nicht sogar weiter ausbauen. <p>  Dann nämlich stehen sich beide Vereine erstmals seit 33 Jahren wieder in einem Bundesliga-Derby gegenüber. Schauplatz der vom Boulevard bereits zum „Hass-Gipfel“ hochstilisierten Auseinandersetzung wird die Frankfurter Commerzbank Arena sein. <p>  Mit 5:0 überrollten sie den FC Bayern im DFB-Pokal und niemand hätte sich beschwert, wenn es am Ende zweistellig ausgegangen wäre. Wie eingangs erwähnt, darf natürlich eine Sache nicht vergessen werden.  </pre>


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<pre> Denn: Während die Grün-Weißen nach zwei aufeinanderfolgenden Pleiten zum Auftakt nur eines ihrer letzten vier Spiele verloren haben, setzten die Hamburger ihren Traumstart (sechs Punkte aus den ersten beiden Partien) mit vier Schlappen in Serie zuletzt komplett in den Sand.  <p> Die Gäste aus dem Breisgau können es sich dagegen sehr wohl erlauben, noch ein bisschen an der Aggressivitätsschraube zu drehen: Den hochüberlegenen Dortmundern trat der Aufsteiger am vergangenen Wochenende nämlich geradezu verschüchtert gegenüber.   <p> TSG 1899 Hoffenheim kann mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden sein. Die Elf von Julian Nagelsmann hat in der Meisterschaft noch keine einzige Pleite einstecken müssen und ist immer noch ungeschlagen. Weder die Bayern noch Leipzig konnten die TSG besiegen. <p>  „Wir waren nicht wach genug in der Lösung von zweiten Bällen nach Standardsituationen. Die Hamburger haben das richtig gut ausgenutzt“, analysierte Peter Stöger nach der Partie. „Die Hamburger waren sehr effizient. Sie haben in der ersten Hälfte zwei Mal aufs Tor geschossen und damit zwei Tore erzielt“, fügte Köln-Keeper Timo Horn hinzu.  <p> „Es ist scheißegal, ob jemand unsere Art von Fußball kritisiert. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft zusammenhalten und in die gleiche Richtung marschieren.“  </pre>


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<pre> Während sich die Hessen mit sieben eingefahrenen Punkten vorerst als zweitbeste Mannschaft der Rückrunde inszenieren, wurden die Hausherren zwar mit vergleichsweise mageren vier Zählern abgespeist — diese reichten aber völlig aus, um die Fühler weiterhin nach oben auszustrecken.  <p> „Die Stabilität, das hat sich ganz klar gezeigt, ist nicht da“, so Dardai. Allgemein gäbe es keinen Grund für zu große Zufriedenheit in der Mannschaft. „Wir brauchen uns nicht einreden, wie gut wir sind. Wir müssen erstmal 40 Punkte holen.“  <p>  Die Statistik besagt jedoch etwas anders: Daheim setzte es für die Fortunen in vier Spielen gleich drei Niederlagen; nur gegen Hoffenheim am Spieltag sprang für den Aufsteiger etwas Zählbares heraus — genauer gesagt ein Sieg. <p>  Dieser kleine Hoffnungsschimmer auf eine mögliche Europapokal-Teilnahme und die mögliche Rettung einer nicht nach Plan verlaufenden Saison, ließ die Gladbacher zuletzt in Hochform auflaufen.  <p> Die Vorzeichen für den beabsichtigten Tabellensprung könnte zudem vermutlich kaum besser sein.  </pre>


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